Monatsarchiv: März 2016

Der Rosensonntagszug kütt…

Da aufgrund der Schlechtwetterlage der Rosenmontagszug Karneval 2016 ausfiel, wurde ein Ersatztermin für den 13.03.2016 gestellt.
Und da kam er nun gestern endgültig angerollt…der Zoch…
Hier mal ein paar Bilder meiner 83 Photos, die ich geschossen habe.
Mein Lieblingswagen waren die Essener Funken. Die hatten die beste Musik! *mitträller*

Ansonsten habe ich noch eine kleine Beute an Kamelle mit nach Hause geschleppt. Besonders gut war ich nicht im Fangen…das muß man schon sagen. Man schnappte mir ständig alles vor der Nase weg.
Aber ein paar wenige Leckerchen konnte ich dann doch noch ergattern.

Und hier nun der kleine Auszug meiner Bilderbeute:

Wird der Alptraum Stopfbunker irgendwann enden?

Gerade die letzten Tage, in lauten Nächten, ist mir die Qual mal wieder ganz besonders bewußt geworden:

ich kann in diesen Stopfbunkern (man nennt sie auch Mehrfamilienhäuser) einfach nicht leben. Es ist zu laut, zu viele Leute und mittlerweile ist es nachts nicht nur zu laut, sondern auch zu wackelig, da die über mir jede Nacht pausenlos schleudert.

Ich hatte mein Häuschen und nur da war mein Zuhause. Ok, ganz früher war auch mal in einem Dreiparteienhaus mein Daheim. Aber das war was ganz anderes. Dort herrschte wirklich 10 Jahre lang Totenstille. Niemals eine Störung. Und es war normaler Altbau. Es liegt halt an den Leuten.
Nach Eigentümerwechsel mußte ich dieses Haus verlassen und wohnte kurzfristig in meinem ersten Stopfbunker (8 Familienhaus), aber es ging noch so…jedenfalls 4 Jahre lang, bis es nicht mehr ging und unter mir Leute einzogen, die zu laut waren. Daraufhin suchte ich neu und fand meine große Wohnliebe, mein Anbauhaus. Bis 29.Okt.2010 durfte ich dort wohnen (elf Jahre) und mußte dann auch neuen Eigentümern weichen.
Seitdem durchlebe ich einen permanenten Wohnalbtraum. Es ist fast wie -täglich grüßt das Murmeltier-. Ständig widerfährt mir dasselbe, nur immer in einem anderen Haus.
Einziehen-zu laut- kündigen- ausziehen! <—das ist so das grobe Muster.

Ich steuere seit Okt. 2010 nun das siebte Haus an. Noch ist es mir unbekannt, und es soll kein Stopfbunker mehr sein.

(Der Begriff Stopfbunker erklärt sich von selbst, oder ? Ein Haus, zugestopft mit Leuten…)

Aber es scheint nichts anderes zu geben. Anbauhäuser sind absolute Ringeltauben.
Ich weiß wirklich nicht, wo ich hinsoll. Ein Stopfbunker kommt nicht mehr in Frage, aber ein Zweifamilienhaus auch nicht. Dort hat man keine Rechte und kann jederzeit gekündigt werden.
Man riet mir, mich auf einem Campingplatz einzumieten. Aber das ist jetzt auch nicht so mein Ding. Ein Womo wäre klasse, aber nicht auf einem Campingplatz.
Eine Waldhütte wäre auch was…

Aber das sind alles nur Träumereien. Wo soll ich eine anmietbare Waldhütte in der Umgebung finden?

Naja…ich wollte die Sache halt nur mal runterjammern…

Am Ende blogge ich ja eh wieder, dass ich eine Wohnung in dem nächsten Stopfbunker bezogen habe, die schei*** ist…

Aber malen wir mal den Teufel nicht an die Wand. 

Die Hoffnung stirbt zum Schluß, und so lange hoffe ich, egal wie irreal es ist.

mitnichten

Jahrzehntelang wurde ich von diesem seltsamen Begriff verschont, bzw. ich las ihn nirgendwo; weder in der Schule noch im Privatleben, noch wurde dieser Begriff jemals in meiner Gegenwart geäußert.
Ich war schon über 40 Jahre alt, als ich das Wort -mitnichten- zum ersten Mal irgendwo im Netz las.
Ich hielt es für einen Schreibfehler oder ähnliches. Irgendwann kurz darauf begegnete mir dieses Unwort wieder. Ich suchte nach der Bedeutung und siehe da, es gab das Wort wirklich. Es bedeutet sowas in der Art wie -keinesfalls-.
Ähh…ja. Wieso sagt man dann nicht einfach -keinesfalls-?
Dieses Wort mitnichten macht einfach keinen Sinn: mit-nichten…aha…Gegenteil wäre ohne-neffen, oder wie?
Ich finde dieses Wort einfach abartig, da es keinen Sinn macht. Es klingt einfach nur wie Blödsinn.