Kategorie-Archiv: Natur

Du kumms hier net rein!!

In Massen tummeln sie sich derzeit vor meinen Souterrain-Fenstern.
Hohe Luftfeuchtigkeit, wenig Bewohnung, viele, viele schöne Schlumpfwinkel…ja, sie reißen sich regelrecht darum, ein kuscheliges Plätzchen bei mir zu bekommen:

die Hauswinkelspinnen!

Aber ich muß leider absagen. Ich untervermiete nicht und stehe ja ohnehin schon länger chronisch kurz vorm Auszug.

Eine Spinne wollte davon nichts wissen, quetschte sich durch das Moskitonetz zwischen Netz und Scheibe und verreckte dort elendlich.
Tja, wer nicht hören will….
Trotzdem danke ich der Spinne, dass sie ihre Beine eingeklappt hat und mir optisch nicht die vollen 10 cm Länge zugemutet hat…denn so groß sind diese Tiere meist, die man hier zu Gesicht bekommt.
Ich wohne in einem Ort, in dem es besonders viele Hauswinkelspinnen gibt und auch besonders große. Leute, die hier wohnen und Gärten haben, können das bestätigen. Offiziell wird das aber abgestritten. Es gäbe angeblich keine Orte, an denen diese Spinnenart gehäuft vorkommt oder besonders gut gedeihen würde.
Tztz…die kennen diesen Ort noch nicht.
Ein Exemplar dieser großen Art saß letztens in meiner Spüle. Auch immer nett, solche Überraschungen….*schluck*…oder besser *schrei*
Auch dieses Tierchen mußte leider sein Leben lassen, ich brachte es um.

Also, ihr lieben diskriminierten Hauswinkelspinnen…ihr mögt ja harmlos und auch nützlich sein, aber mit uns kann es leider nichts werden…beim besten Willen nicht, wirklich nicht.
Euch wird hier immer wieder nur der Schlappen erwarten! *PATSCH*…also versucht es gar nicht erst wieder….*tschau*

Grüße aus den Ruhrwiesen…

…von heute morgen.

So leicht, wie die Spinne, die dieses wunderschöne Netz gebaut hat, müßte man es in Sachen Hausbau haben. Sich mal eben über Nacht was Nettes bauen. Heute morgen konnte man viele schöne, mit kleinsten Regentropfen versehende Spinnennetze beobachten. Und dieses hier habe ich Euch mitgebracht:

Ein Klick auf das Netz, um es in voller Größe zu sehen, lohnt sich.
Genial, diese unendlich vielen, kleinen Regentropfen, die die Fäden gleichmässig umgeben und verzieren.

Ist die Natur für den Menschen heute gefährlicher?

…oder waren die Gefahren damals nur noch nicht so bekannt?

Früher jedenfalls lief man im Sommer fröhlich barfuß über die Wiesen, legte sich in die Sonne, sah sich den blauen Himmel an, pflückte Beeren, aß sie direkt unterwegs, spielte mit Hund und Katze, und Kinder nahmen sie nicht selten mit ins Bett.

Man war gesund.

Heute ist ja kaum noch etwas davon ungezwungen möglich. Wenn du auf die Wiese willst, dann „bis unter die Zähne mit Kleidung bewaffnet“, da Zecken an jeder Ecke lauern und diese ja unendlich gefährlich sein können. Hirnhautentzündungen oder zumindest eine Borreliose haben deren Bisse nunmal zur Folge. In der Sonne sollte auch nicht liegen, wer keinen Hautkrebs möchte, und auf einen Blick in den blauen Himmel sollte man auch lieber verzichten, denn das könnte Netzhautschäden zur Folge haben. Und wer sich keine lebenslangen schweren Gesundheitsschäden oder gar den Tod einfangen möchte, der verzichtet auch auf das Beerensammeln und Schmusen mit den Haustieren (…vor allem Hunde und freilaufende Katzen), denn das beschert einem den oft für den Menschen tödlichen Fuchsbandwurm, der im Menschen, wenn er einmal Probleme macht, nie mehr besiegt werden kann. Damit befallen, braucht man ein Leben lang Chemo, um diesen Parasiten in Schach halten zu können, oder man stirbt halt daran.

Doll….echt. 

Da hat man doch schon gar keinen Bock mehr, überhaupt irgendwas zu machen. 

Ich war gestern Brombeeren sammeln und habe von meiner fetten Beute Brombeersauce gekocht, die ich nachher unter Panik mit Vanillepudding essen werde.

Ok, durch das Kochen sterben diese Parasiten ab, aber man weiß ja nie…ich jedenfalls werde die Sauce mit mulmigen Gefühlen essen und in Zukunft und auf das Beerensammeln verzichten. 

HsH beim Beerensammeln:

Edit:

So, der Pudding mit der Brombeersauce wäre gefuttert…wenn ich auch die Brombeersauce nach 2 Eßlöffeln weggekippt habe.
ABER, …das lag nicht der Fuchsbandwurmpanik, sondern an einem ganz anderen Problem, das ich bei Brombeeren vergessen hatte:

diese Kerne, die beim Futtern unauffindbar irgendwo zwischen den Zähnen hängen bleiben und einen zur Weißglut bringen. 

Habe mir jetzt eine Kaltschale mit künstlichen Erdbeerstückchen gemacht. Ich hoffe, die lässt sich nachher besser futtern. 

Mein neuer Outdoor-Kocher/ Survival

Hier ist das Prachtstück!

Auf dem Bild sieht man einen Survival-Kocher…genaugenommen ein Esbit-Trockenbrennstoffkocher.
Da Esbit aber teuer ist und auch gefährlich sein soll, habe ich es mir gar nicht erst zum Kocher dazubestellt. Ich versuche mit Teelichtern klarzukommen.
Auf dem Bild oben sieht man meinen ersten Versuch.
Ich schaffte es, ca. eine Tasse Wasser innerhalb von einer halben Stunde mit einem Teelicht fast zum Kochen zu bringen. Das Wasser war jedenfalls so heiß, dass man es nicht mehr berühren konnte, und es dampfte.

Ich bin dabei, mir ein komplettes Outdoorset zusammenzusuchen, damit ich draußen leben könnte, und das natürlich ohne Strom.

Zu meinem Set gehören:

Brennstoffkocher
Solar-Powerbank für Handy
Solar-Powerbank für Laptop
Schweizer Taschenmesser (so ein Messerding mit „150“ verschiedenen Klapp-Werkzeugen)
Klappeßbesteck und etwas Geschirr
Teelichter
Vielleicht auch Petroleumlampe
Campingtoilette (da ist man allerdings doch immer von einem echten Klo abhängig, um das Campingklo fit halten zu können.)

Auch einen Kühlschrank kann man sich ohne Strom bauen:

Man nehme zwei Terrakottatöpfe und klebe die Löcher zu.
Ein Topf muß etwas kleiner als der andere sein.
Den grösseren Topf befüllt man ein paar cm hoch mit Sand.
Dann stellt man den kleineren Topf hinein und füllt den Hohlraum  zwischen beiden Pötten ringsum bis oben hin auch mit Sand aus.
Dann den Sand mit kaltem Wasser begießen.
Obendrauf ein Geschirrtuch.
Fertig ist der stromfreie Kühlschrank.

Ich habe jetzt nicht vor, ab morgen in den Wald zu ziehen, obwohl es bei meiner Wohnsituation das Beste wäre, denn ich muß wirklich auf unerträgliche Weise wohnen…

…jedoch möchte ich wissen, dass ich nicht völlig ausgeliefert wäre, wenn man keine Wohnung mehr hätte, oder keinen Strom oder Ähnliches.

Ich habe ja auch ein Auto, mit dem ich während der Fahrt über ein KFZ-Kabel und der Autobatterie auch mal meine elektronischen Geräte aufladen könnte.
Wäre also nicht nur von Solar abhängig. Weiß auch gar nicht, ob Powerbänke das wirklich packen….nur Solar….
Zudem ist ja in Planung, mir ein kleines Womo zuzulegen.
Wenn man sich damit erstmal auskennt, ist alles nochmal extrem leichter.
Dort hätte man ja dann auch Strom. Allerdings müßte ich erstmal ins WomoLeben eingewiesen werden. Weiß nicht, wie die Dinge dort „an Bord“
so funktionieren. 
Wie macht man im Womo mit einer Batterie Strom?…Welche Batterie,…wo lädt man die…Fragen über Fragen….
Aber wenn man sich dann erstmal auskennt, ist es in Sachen Survival eine feine Sache. 
Dann bleibt nur noch die Frage, WO man mit dem Womo, wann und wie lange stehen darf. Wildes Campen ist meines Wissens in Deutschland verboten. Aber mich auf einen Campingplatz einmieten, will ich auch auf keinen Fall.

Schließlich heißt es WohnMOBIL und nicht Wohnfix.

Ich will ja unabhängig sein.
Also, da müßte man auch erstmal schauen und sich bei erfahrenen Campern durchfragen. 
Ich halte Euch auf dem Laufenden. 

By the way:
Ich teste mit meinem Kocher gerade, 400ml Wasser mit 2 Teelichtern zu erwärmen.
Mal sehen, wie lange es dauert. 

Edit:

Kochstart um 0:43 Uhr mit zwei Teelichtern.
1:38 Uhr kochendheiß, aber kocht nicht, also blubbert nicht.
2:37 Uhr hört sich nach kochen an, aber blubbert immer noch nicht.
3:00 Uhr unverändert, Versuch beendet.

Ich wollte jetzt nicht noch eine Stunde dranhängen, um zu testen, ob es dann blubbert. Ich glaube wohl nicht.
Auf jeden Fall erhält man mit 2 Teelichtern nach einiger Zeit kochendheißes Wasser.
Ich habe jetzt nicht nonstop geprüft, ab wann genau. Aber nach rund einer Stunde war das Wasser schon kochendheiß. Vielleicht war es das auch schon nach einer halben Stunde. 

Der Kocher ist jedenfalls ein Top! 
Man darf zwar keine stark säure- und salzhaltigen Speisen darin erwärmen, aber egal.
Würzen kann man auch im Nachhinein.
Wenn man allerdings Fertigfutter erwärmt, wird das nunmal auch Salz enthalten…aber egal. So genau wird es nicht kommen. 

Die Ruhr – von der Quelle bis zur Mündung

Ich als Ruhrpottmädchen habe heute das erste Mal darüber nachgedacht, wo die Ruhr überhaupt anfängt, und wo sie endet.
Das die Ruhr 219,3 km lang ist, hätte ich nun nicht gedacht.
Ich hatte immer angenommen, dass dieser Fluß sich ausschließlich im Ruhrgebiet befindet.
Aber weit gefehlt…die Ruhr beginnt im Sauerland…

Wobei für mich das Ruhrgebiet auch sehr viel kleiner ist, als es wohl wirklich ist. Für mich gehören da nur Essen, Bochum, Hattingen, Mülheim und der Ennepe-Ruhr-Kreis dazu – Ende. *g*

Hier mal ein paar Videos in Sachen Ruhr:

Wetter: man kommt sich irgendwie verarscht vor!

Jahrelang gab es keine eiskalten Winter mehr, es waren mit Ausnahme weniger Tage zumeist Plusgrade am Start, aber jetzt, wo ich ein einziges Mal im Winter keine Heizung habe, da wird es fast durchgehend knackig kalt, und es herrschen Temperaturen bis minus 8 Grad.

„Vielen Dank“ auch…

Über sowas könnte ich mich tierisch aufregen.

Heute ist es besonders arschkalt , heute, wo ich zur Vertragsunterzeichnung muß. Hoffentlich ist Autochen nicht wieder an seinen Türen zugefroren. Habe die Gummidichtungen letzte Tag mit Öl eingerieben, hoffe das hat geholfen…

Am Umzugstag ist es auch arschkalt. Wenn alles geschafft ist, wird es laut Wetterbericht schlagartig wärmer, und wir haben wieder Plusgrade nahe des zweistelligen Bereiches zu erwarten.

Kommt gut über die Tannenbaumbrücke!

Und falls es die Tannenbaumbrücke noch nicht gibt, dann habe ich sie soeben erfunden.

…und all die anderen unendlich vielen Bäumchen….

Jung abgeholzt,
für Weihnachten missbraucht,
und dann zum Entsorgen lieblos in die Ecke geschmissen.

Mir tun diese Bäumchen jedes Jahr aufs Neue leid.

Kreuz am Himmel, was will es uns sagen?

kreuz

Gestern bei meiner Nachmittagswanderung durch Zufall entdeckt.

Hallo, falsche Schlange!

DSCN7562

Dieser kleine Wandergesell kreuzte heute meine Wege. Die Blindschleiche gehört zu den Echsen und nicht zu Schlangen, wie ich immer dachte. 

Nun sind sie nichtmal harmlos?

Wer kennt sie nicht, diese großen, schnellen, dicken Hauswinkelspinnen?

 

spider

 

Ich habe das Bild im Grafikprogramm extra durch Effekte optisch verharmlost, damit ich jetzt nicht jedesmal vor Schreck einen Schlag bekomme, wenn ich mein Blog öffne…und auch, damit sich andere nicht erschrecken. 

Bisher war meinen meine Infos über diese Art Spinne immer, dass sie zwar eklig und angsteinflößend aussehen und zusätzlich mit ihrer schnellen Art der Fortbewegung verunsichern, ABER völlig harmlos seien und nicht beißen würden.

Es ist wohl aber nicht andem. Nicht nur, dass sie doch beißen, nein, …ihre Bisse sind sogar gefährlich.

In Wort und Bild kann man hier darüber nachlesen. 

Giftig oder nicht giftig – das ist hier die Frage!

Es geht um die schönen, kleinen Gänseblümchen.

Als Kind habe ich diese Blümchen gepflückt, aufgefädelt und mir einen Haarkranz daraus gebastelt.

Gibt man bei Google -Gänseblümchen giftig- ein, so bekommt man einige Treffer, die aussagen, dass Gänseblümchen giftig sind. Z.B. hier:

Informationszentrale gegen Vergiftungen

Sucht man mit der Frage, ob man Gänseblümchen essen kann, bekommt man ebenso viele Treffer und die Rezepte für leckeren Gänseblümchensalat direkt mitgeliefert. Z.B. hier:

Guten Hunger!!

Hmm….

Obwohl ich es selbst nicht ausprobieren möchte , so glaube ich doch ehr daran, dass man sie essen kann.