Kategorie-Archiv: Pannen

Wenn die Post auch nicht mehr funktioniert…

Ich gab vor zwei Tagen bei der Post ein Einwurf-Einschreiben auf. Mir war wichtig, dass es ein Einwurf-Einschreiben ist, damit die Zustellung durch den Einwurf direkt bewiesen werden kann. Diese Art Einschreiben wird auch empfohlen , denn bei Einschreiben/ Unterschrift bekommt der Empfänger bei Abwesenheit eine Abholbenachrichtigung. Wenn er sein Einschreiben damit nicht abholt, war es das für den Sender, in dem Falle für mich.

Tja, gestern sah ich in der Sendungsverfolgung nach, um zu prüfen, wo sich denn mein Einschreiben gerade befindet: da mußte ich leider Folgendes lesen:

Der Empfänger wurde benachrichtigt. Die Sendung liegt zur Abholung in der zuständigen Filiale der Deutschen Post bereit.

Ich war stinksauer. Ich sah nochmal auf meinen Beleg: Nein, die Post hatte sich nicht vertan, es war ein Einwurf-Einschreiben.

Ich lief zur Post, um nachzufragen, was da los sei, aber ich bekam die Antwort, die man in solchen Fällen zu erwarten hat:
Sie wußten auch nicht, was da passiert sein könnte, warum das Schreiben nicht eingeworfen wurde.

Danke, kann mittlerweile nichtmal mehr ein Einschreiben korrekt zugestellen werden? Dann das der Typ zur Post geht und das abholt, wage ich zu bezweifeln.

Nur so viel: Es ist ein existenziell wichtiges Schreiben!

Und damit ich mich jetzt nicht bekloppt mache und pausenlos den Status meines Einschreibens nachprüfe, habe ich beschlossen, diese Sendungsverfolgung nicht mehr aufzurufen und auch erstmal nicht mehr in den Briefkasten zu schauen.

Jawoll, ich mache Urlaub vom Briefkasten. Scheißegal, wenn das zurückgekommene Einschreiben dann schon Tage dort verweilt…irgendwann hat man die Faxen auch mal dicke… 

Denn, wenn die Post nun auch noch alles vermasselt, dann ist es ja gar nicht mehr möglich, jemandem wichtige Post zukommen zu lassen.
Den einzigen Beweis, den ich habe, ist der Beleg, auf dem steht, dass es ein Einwurfeinschreiben war. Ob mir das im Ernstfall etwas nutzt, weiß ich allerdings auch nicht. 

Denn so ist es ja meist: man wird den Dingen komplett ausgeliefert und hat überhaupt keine Möglichkeit, die Sache richtig zu machen, da das Drumherum ständig versagt, aber trotzdem wird man dann zur Verantwortung gezogen, sprich…am Ende bin ich noch selbst schuld, weil das Einschreiben nicht ankam. 

Unwetterwarnungen…

Die letzten Wochen gab es immer wieder mal Unwetterwarnungen in Sachen schwere Stürme, Gewitter usw…

Bisher waren diese Warnungen ständig kompletter Fake. Die „Orkane“ wurden real jedesmal durch laue Lüftchen ersetzt, die schweren Gewitter durch leichten Nieselregen, wenn überhaupt.

Für heute wieder angesagt: Unwetterwarnung!

Na, ich bin ja mal gespannt…

Mikrowellengeschirr verbrannt

Ich habe soeben Cervelatwurstscheiben in der Mikrowelle ausgedörrt. Das schmeckt immer super…wie Wurstchips. Ok, etwas salzig, aber wenn man nicht zuviel davon ißt, echt ok.

Ich habe die Wurstscheiben in Mikrowellengeschirr gedörrt. Als ich die Scheiben so knusperte, bemerkte ich auf einmal einen harten, kleinen Gegenstand im Mund. Mir brach der Schweiß aus…ein Stück Zahn??
Ich nahm das Teil aus dem Mund: es war weiß…ja, es hätte Zahnmaterial sein können. Ich suchte unter Panik den gesamten Mundraum ab, aber da war nichts abgebrochen.
Beim Geschirrspülen sah ich dann die Bescherung: der Boden des Mikrowellengeschirrs war geschmolzen, und es hatten sich Teile daraus abgelöst.
Das weiße Etwas, was ich im Mundraum hatte, war geschmolzenes Plastik vom Mikrowellengeschirr.
Wie kann sowas sein? Ich hatte die Wurstscheiben doch nur 4 Minuten bruzzeln lassen. Das ist doch nicht zuviel, oder?
Naja, egal…das hatte mich jetzt jedenfalls ganz schön erschrocken. Und gesund ist es bestimmt auch nicht, geschmolzenes Geschirr zu futtern…