Kategorie-Archiv: Wandern

Traumland Ruhrwiesen

Heute morgen machte ich eine lange Wanderung durch die Ruhrwiesen. Weit und breit kein Mensch zu sehen…es war traumhaft.
Die Natur entschädigte mich für einen Moment für alles Schlimme, was ich derzeit erleben muß….

Grüße aus den Ruhrwiesen…

…von heute morgen.

So leicht, wie die Spinne, die dieses wunderschöne Netz gebaut hat, müßte man es in Sachen Hausbau haben. Sich mal eben über Nacht was Nettes bauen. Heute morgen konnte man viele schöne, mit kleinsten Regentropfen versehende Spinnennetze beobachten. Und dieses hier habe ich Euch mitgebracht:

Ein Klick auf das Netz, um es in voller Größe zu sehen, lohnt sich.
Genial, diese unendlich vielen, kleinen Regentropfen, die die Fäden gleichmässig umgeben und verzieren.

In Bochum ist es sehr Schaf!

Sobald ich irgendwie Kräfte dafür übrig habe, wandere ich.
Ich probierte eine neue Route aus und wollte mal nach Bochum laufen. Eine ganz schöne lange Strecke…ca. 13 Kilometer mußte ich tigern.
An der „Pforte Bochums“ traf ich auf eine Schafsherde.
Fand ich unglaublich interessant. Wann sieht man schonmal real Schafe?
Ich jedenfalls nie.

Hier mal ein Bild:

Als ich dann über die Brücke ging, war es geschafft. Ich war in Bochum.

Dort erwartete mich ein interessanter, langer Tunnel:

Mir war ein wenig mulmig, dort hindurchzulaufen. Weit und breit niemand zu sehen. Aber es war spannend, und es kamen viele Erinnerungen von früher hoch. Mich erinnerte der Tunnel z.B. an die U-Bahn in Paris…früher, in den 70gern…auch andere Wegabschnitte dieser Wanderung lösten tolle Erinnerungen bei mir aus.

Obwohl anstrengend war dieser Ausflug wirklich gelungen.

Ich kannte die Strecke samt diesem Tunnel noch nicht.
Nachdem ich den Tunnel durchlaufen hatte, habe ich den Rückweg angetreten. Wenn ich noch weiter durch Bochum gelaufen wäre, wären mir wohl letztendlich die Füße abgefallen. 

Ist die Natur für den Menschen heute gefährlicher?

…oder waren die Gefahren damals nur noch nicht so bekannt?

Früher jedenfalls lief man im Sommer fröhlich barfuß über die Wiesen, legte sich in die Sonne, sah sich den blauen Himmel an, pflückte Beeren, aß sie direkt unterwegs, spielte mit Hund und Katze, und Kinder nahmen sie nicht selten mit ins Bett.

Man war gesund.

Heute ist ja kaum noch etwas davon ungezwungen möglich. Wenn du auf die Wiese willst, dann „bis unter die Zähne mit Kleidung bewaffnet“, da Zecken an jeder Ecke lauern und diese ja unendlich gefährlich sein können. Hirnhautentzündungen oder zumindest eine Borreliose haben deren Bisse nunmal zur Folge. In der Sonne sollte auch nicht liegen, wer keinen Hautkrebs möchte, und auf einen Blick in den blauen Himmel sollte man auch lieber verzichten, denn das könnte Netzhautschäden zur Folge haben. Und wer sich keine lebenslangen schweren Gesundheitsschäden oder gar den Tod einfangen möchte, der verzichtet auch auf das Beerensammeln und Schmusen mit den Haustieren (…vor allem Hunde und freilaufende Katzen), denn das beschert einem den oft für den Menschen tödlichen Fuchsbandwurm, der im Menschen, wenn er einmal Probleme macht, nie mehr besiegt werden kann. Damit befallen, braucht man ein Leben lang Chemo, um diesen Parasiten in Schach halten zu können, oder man stirbt halt daran.

Doll….echt. 

Da hat man doch schon gar keinen Bock mehr, überhaupt irgendwas zu machen. 

Ich war gestern Brombeeren sammeln und habe von meiner fetten Beute Brombeersauce gekocht, die ich nachher unter Panik mit Vanillepudding essen werde.

Ok, durch das Kochen sterben diese Parasiten ab, aber man weiß ja nie…ich jedenfalls werde die Sauce mit mulmigen Gefühlen essen und in Zukunft und auf das Beerensammeln verzichten. 

HsH beim Beerensammeln:

Edit:

So, der Pudding mit der Brombeersauce wäre gefuttert…wenn ich auch die Brombeersauce nach 2 Eßlöffeln weggekippt habe.
ABER, …das lag nicht der Fuchsbandwurmpanik, sondern an einem ganz anderen Problem, das ich bei Brombeeren vergessen hatte:

diese Kerne, die beim Futtern unauffindbar irgendwo zwischen den Zähnen hängen bleiben und einen zur Weißglut bringen. 

Habe mir jetzt eine Kaltschale mit künstlichen Erdbeerstückchen gemacht. Ich hoffe, die lässt sich nachher besser futtern. 

Mein Lieblingshochspannungsmast

Nochmal bei einer meiner Morgenstundenwanderungen schön aufgenommen:

(Wie schon erwähnt, sind die Bilder bei WP nach dem Laden leicht unscharf. Einfach auf das Bild klicken, dann erscheint es richtig.)

Pfingsten: Wanderung auf der Langenberger….

Auch am Pfingstmontag habe ich mich morgens für eine Wanderung aufgerafft.
2 Stündchen an der Langenbergerstraße entlang ….

Da ich heute erst um 7 Uhr losgelaufen bin, durfte ich sogar ein paar Sonnenstrahlen genießen.

Was allerdings solche Schilder bedeuten, wird mir für immer ein Rätsel bleiben:

Essen nach links ist ja noch ok, aber Wuppertal nach oben? Skytrain oder wie? (Zumal es sich in dem Falle auch nicht um -geradeaus- handeln kann….)

Naja, ich bin meine zwei Stündchen gelaufen und bin somit Pfingsten insgesamt 4 Stunden bei Tageslicht gewandert.

Pfingsten: Wanderung zur Horster Brücke

Wie einige Leser schon wissen, ringe ich im Moment um Tageslicht.
Gestern machte ich in den Morgenstunden eine Wanderung.
Ok…ist jetzt nicht DAS Toplicht gewesen, aber besser als nächtlicher Wohnknast. Zudem sollen Spaziergänge in den frühen Morgenstunden besonders gut für die Figur sein.

Na denn mal los:

Der Himmel war bewölkt und man hatte pausenlos den Verdacht, dass es gleich zu regnen beginnt. War aber nicht andem. Regelrecht gespenstig leer war es an der Ruhr. Genaugenommen war ich weit und breit die einzige Person, die unterwegs war. Einerseits gefallen mir menschenleere Gebiete, andererseits war es doch schon etwas sehr verlassen. Kilometerweit begegnete mir niemand.
Erst später an der Horster Brücke kam mir eine Frau mit Hund entgegen, der mich doch glatt von der Brücke verbellen wollte.
Dabei bin ich nichtmal rübergegangen…nur bis zur Mitte. Brücken sind nicht so wirklich mein Ding.
Viel mehr gefiel mir der bunte Hochspannungsmast, der das satte Grün der Umgebung optisch super aufpeppte.
Ein wenig Bilderbeute habe ich hier ins Blog geschleppt. Wer will? Nur zu….

(Wie immer sind die Bilder teilweise nach Hochladen verschwommen….warum wissen nur die Götter, und …Wordpress…)

Ein paar knackig heiße Sommertage für mich bitte….

Anfangs hatte ich mit den Nachtwanderungen ja noch mein Spässken. Mittlerweile sehne ich mich aber mal wieder nach Spaziergängen in praller heißer Sonne, von mir aus auch Mordsschwüle, egal…Hauptsache heiß.
Da es aber nach wie vor zu 99% nicht möglich ist, bei diesen <censored> Mietern an Nachtschlaf zu kommen, bin ich ebenfalls nach wie vor tagsüber nicht mehr zu sichten, sondern liege in meinem Körbchen.

Ich bete und hoffe, dass ich jetzt im Juni eine andere Wohnung finde und dann wie die anderen Sommer auch, in der Sonne wandern und schwitzen darf.

Pralle, warme Mainächte

Aufgrund der dauerhaften Mieterstörungen habe ich ja nun mittlerweile einen extrem zeitversetzen Schlaf und lebe eigentlich nur noch Nachts. Die Mainächte sind lauschig warm und schön.
Oft unternehme ich Nachtwanderungen, was man an meinen dunklen Bildern ja unschwer erkennen kann.
Allerdings…zwischendurch mal wieder ein bisschen Licht wäre auch nicht schlecht.
Man fühlt sich vollends des Lebens entrückt.
Ab und an gelingt es mir mal, eine Vormittagswanderung halbwegs bei Sonne zu absolvieren und dabei auch einzukaufen, sonst wäre ich mittlerweile sozial schon komplett verreckt. Halb bin ich es ja schon….

Hier seht Ihr mich Schatten meiner Selbst nach dem Einkauf:

Gegen Vitamin D Mangel futtere ich jetzt vermehrt Fisch und Eier.

Oh man, ich hoffe, mit der nächsten Bleibe wird dann endgültig mal alles besser.
So schlecht wie in der jetzigen Wohnung war es noch nie….

Und nachts gehört die Welt mir!

Mal wieder eine Nachtwanderung gemacht…endlich…mal kurz alles vergessen,…Flucht aus dem Loch, in dem ich wohnen muß, Flucht vor diesen widerlichen Leuten…mal wieder die Nacht genießen, die frische Luft atmen und in den Sternenhimmel schauen.

Seit 2010 einmal um den Äquator gelaufen…

Seit Ende 2010 habe ich das durch schwere Krankheit kurzfristig unterbrochene Wandern, welches ich fast täglich absolviere, wieder konsequent aufgenommen.

Ok, die letzten Wochen strauchelt es wieder etwas, und ich komme nicht immer so ganz auf mein Soll. Aber mal ein paar Tage Pause zwischendurch ist ja auch nicht verkehrt.

Jedenfalls bin ich pi mal Daumen seit dieser Zeit einmal um den Äquator gelaufen.

Abgenommen habe seitdem rund 20 Kilo.

Aber man muß aufpassen…wenn man mit der Bewegung, aus welchen Gründen auch immer, auf einmal aufhört, eilt die Waage schneller hoch, als man gucken kann. 

Die Zeit vor 2010 war das jahrelange Heimradeln von 1-2 Stunden täglich mein Sport. Als ich 2009 wegen Krankheit damit aufhörte, nahm ich drastisch zu.

Ok, es war auch die Zeit, in der mich die Menopause überfiel.

Aber trotzdem: aufpassen ist angesagt, wenn man aus welchen Gründen auch immer, mit dem Sport pausiert. 

Aber eigentlich wollte ich mit diesem Artikel nur mitteilen, dass ich die letzten Jahre einmal um den Äquator gelaufen bin. 

Tschau Kampmannbrücke….

…war schön mit Dir. 

Und nach Heisingen müssen wir nun schwimmen? 

Nein: man kann den begehrten Stadtteil immer noch über die A44 oder Marie-Juchacz-Straße erreichen. 

Hallo, falsche Schlange!

DSCN7562

Dieser kleine Wandergesell kreuzte heute meine Wege. Die Blindschleiche gehört zu den Echsen und nicht zu Schlangen, wie ich immer dachte. 

In den Tag hineinlaufen…

Genau das habe ich gestern und heute mal wieder im Rahmen einer Nachtwanderung getan.
Und heute zeige ich mal ein paar Bilder. Bei fast jeder Wanderung mache ich eigentlich irgendwelche Aufnahmen.

Heute war wieder mal die bergige  N*öckers*bergrunde dran. Sehr gut für das Beintraining. Wie man sieht, ist es hier auf meinen Wegen noch dunkel.

senderdüschen

Dann kam ich irgendwann oben auf dem Berg an, wo auch mein Häuschen steht.
Ok, mein Ex-Häuschen , aber es wird mental immer MEIN Häuschen bleiben! 

Oben auf dem Berg war es ziemlich stürmisch…wie immer dort oben…

Ich machte eine Aufnahme vom Langenberger Sender. Jawohl…richtig gelesen…
vom Langenberger Sender!!! Der steht in V-Langenberg, und ich stand auf dem
N*öckers*berg in E*sse*n.

Eine gute Cam ist alles. Der Sturm machte es mir schwer, ein gutes Bild zu zoomen, aber es klappte einigermaßen: 

sender

Für einen Zoom aus DER Entfernung und auch noch unter erschwerten Umständen, ist das Bild doch echt gut geworden, oder? 

Hier noch ein Bild von der Morgenröte:

senderamhäuschen

Und hier wurde es dann schon richtig hell:

sendernoeck

Normalerweise laufe ich so ca. 2 mal eine Stunde täglich, aber manchmal muß es halt eine fette Wanderung von mehr als 2 Stunden am Stück sein.
Wenn es drei Stunden werden, empfinde ich das schon als sehr lange und auch anstrengend, denn ich mache keine Pausen und laufe ziemlich schnell.
Die einzigen Pausen sind die Momente, wenn ich ein Bild schieße.

(Full-Size bei Klick auf die Bilder)