Kategorie-Archiv: Wohnen und Umzüge

Ein paar knackig heiße Sommertage für mich bitte….

Anfangs hatte ich mit den Nachtwanderungen ja noch mein Spässken. Mittlerweile sehne ich mich aber mal wieder nach Spaziergängen in praller heißer Sonne, von mir aus auch Mordsschwüle, egal…Hauptsache heiß.
Da es aber nach wie vor zu 99% nicht möglich ist, bei diesen <censored> Mietern an Nachtschlaf zu kommen, bin ich ebenfalls nach wie vor tagsüber nicht mehr zu sichten, sondern liege in meinem Körbchen.

Ich bete und hoffe, dass ich jetzt im Juni eine andere Wohnung finde und dann wie die anderen Sommer auch, in der Sonne wandern und schwitzen darf.

Pralle, warme Mainächte

Aufgrund der dauerhaften Mieterstörungen habe ich ja nun mittlerweile einen extrem zeitversetzen Schlaf und lebe eigentlich nur noch Nachts. Die Mainächte sind lauschig warm und schön.
Oft unternehme ich Nachtwanderungen, was man an meinen dunklen Bildern ja unschwer erkennen kann.
Allerdings…zwischendurch mal wieder ein bisschen Licht wäre auch nicht schlecht.
Man fühlt sich vollends des Lebens entrückt.
Ab und an gelingt es mir mal, eine Vormittagswanderung halbwegs bei Sonne zu absolvieren und dabei auch einzukaufen, sonst wäre ich mittlerweile sozial schon komplett verreckt. Halb bin ich es ja schon….

Hier seht Ihr mich Schatten meiner Selbst nach dem Einkauf:

Gegen Vitamin D Mangel futtere ich jetzt vermehrt Fisch und Eier.

Oh man, ich hoffe, mit der nächsten Bleibe wird dann endgültig mal alles besser.
So schlecht wie in der jetzigen Wohnung war es noch nie….

Ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst

Seht Ihr ja selbst.

Der Streßlevel ist konstant extrem hoch und das bei mehreren Dingen.
Nun gibt es auch noch ein Stromproblem.
Mein Stromversorger bekommt es einfach nicht gebacken, dass ich schon seit Jan. 2017 in die aktuelle Wohnung umgezogen bin. Brav habe ich dem Unternehmen die neuen Adressen und Zählerstände usw… mitgeteilt. Für die neue Wohnung füllte ich pflichtbewußt die Einzugsermächtigung aus und schickte sie dem Stromversorger, damit  die Abschläge der neuen Wohnung auch rechtzeitig abgebucht werden können.
Und was passiert? Es wurden bis zum heutigen Tag weiter die Abschläge der alten Wohnung abgebucht und für die neue Wohnung gab es Mahnungen mit Drohung, mir den Strom abzuschalten, wenn nicht endlich überweisen würde.
Auf Mails, in denen ich das Problem schilderte, antworteten diese Honks ja nie.
Ich schickte eine letzte Mail, in der ich dann mit Anwalt drohte und damit, den Stromversorger zu wechseln.
Guck an,….sofort kam eine Antwort. Sie hätten die Einzugsermächtigung leider nicht bekommen und so viel zu tun, dass sie nicht auf alle Mails reagieren können.
Na toll, auch auf Umzüge und Zählerstände wohl nicht….
Nachdem die Sache nun halbwegs geklärt wurde, kam heute….ich fasse es nicht….wieder eine Mahnung. Ich hoffe nur, dass es sich um eine Überschneidung handelte…obwohl ich da bei DEM Unternehmen nur wenig Hoffnung habe….

Dieses Problem gesellte sich nun zu meinem immer schlimmer werdenden Wohnproblem noch hinzu.
Schlaf ist nach wie vor Luxus, eine neue Wohnung noch nicht gefunden.

Kleine Blogpause

Es könnte hier nächste Tage erstmal etwas ruhiger werden.
Ich muß einige Probleme lösen und weiß noch nicht wie.
Zum einen hat sich durch widrige und unerträgliche Wohnzustände mein Schlafrhythmus total verschoben: ich schlafe nur noch tagsüber und reiße jeden Tag zweimal an. Ich gehe am selben Tag zu Bett, an dem ich wieder aufstehe.
Das verwirrt auf Dauer, und oft weiß ich dadurch nicht immer spontan, welchen Tag wir haben.

Dann kommt hinzu, dass ich deswegen kaum noch Dinge erledigen kann, die nur tagsüber möglich sind.
Ok, hier in der Nähe macht ein Rewe schon morgens 6 Uhr auf. 6 Uhr morgens ist für mich Mittags, und ich gehe fast nur noch dort einkaufen.
Einmal war ich im Dunklen bei Rewe einkaufen und wußte im Moment nicht mehr, ob es morgens oder abends ist….ist schon blöd, ohne vernünftigen Rhythmus.
Wenn ich jetzt nur so für mich dahinleben bräuchte und sonst nichts zu tun hätte, könnte man dieses Leben noch eine Weile durchhalten, ABER…ich muß umziehen.
Im Grunde muß ich zum 1.5 hier raus sein und habe noch keine Wohnung.
Einige lukrative Angebote mußte ich allein wegen dem falschen Schlafrhythmus und wegen meinem schlechten Gesundheitszustand durch dieses Wohnen samt Schlaflosigkeit, sausen lassen.
Wann auch soll ich besichtigen? Nachts um 3 haben die Wenigsten „Zeit“.
Ich weiß gar nicht, wie ich das jetzt alles packen soll.
Von daher: liebe Leser…ich mach` mal eine kurze Blogpause und melde mich wieder, wenn ich umgezogen bin.

Mein neuer Outdoor-Kocher/ Survival

Hier ist das Prachtstück!

Auf dem Bild sieht man einen Survival-Kocher…genaugenommen ein Esbit-Trockenbrennstoffkocher.
Da Esbit aber teuer ist und auch gefährlich sein soll, habe ich es mir gar nicht erst zum Kocher dazubestellt. Ich versuche mit Teelichtern klarzukommen.
Auf dem Bild oben sieht man meinen ersten Versuch.
Ich schaffte es, ca. eine Tasse Wasser innerhalb von einer halben Stunde mit einem Teelicht fast zum Kochen zu bringen. Das Wasser war jedenfalls so heiß, dass man es nicht mehr berühren konnte, und es dampfte.

Ich bin dabei, mir ein komplettes Outdoorset zusammenzusuchen, damit ich draußen leben könnte, und das natürlich ohne Strom.

Zu meinem Set gehören:

Brennstoffkocher
Solar-Powerbank für Handy
Solar-Powerbank für Laptop
Schweizer Taschenmesser (so ein Messerding mit „150“ verschiedenen Klapp-Werkzeugen)
Klappeßbesteck und etwas Geschirr
Teelichter
Vielleicht auch Petroleumlampe
Campingtoilette (da ist man allerdings doch immer von einem echten Klo abhängig, um das Campingklo fit halten zu können.)

Auch einen Kühlschrank kann man sich ohne Strom bauen:

Man nehme zwei Terrakottatöpfe und klebe die Löcher zu.
Ein Topf muß etwas kleiner als der andere sein.
Den grösseren Topf befüllt man ein paar cm hoch mit Sand.
Dann stellt man den kleineren Topf hinein und füllt den Hohlraum  zwischen beiden Pötten ringsum bis oben hin auch mit Sand aus.
Dann den Sand mit kaltem Wasser begießen.
Obendrauf ein Geschirrtuch.
Fertig ist der stromfreie Kühlschrank.

Ich habe jetzt nicht vor, ab morgen in den Wald zu ziehen, obwohl es bei meiner Wohnsituation das Beste wäre, denn ich muß wirklich auf unerträgliche Weise wohnen…

…jedoch möchte ich wissen, dass ich nicht völlig ausgeliefert wäre, wenn man keine Wohnung mehr hätte, oder keinen Strom oder Ähnliches.

Ich habe ja auch ein Auto, mit dem ich während der Fahrt über ein KFZ-Kabel und der Autobatterie auch mal meine elektronischen Geräte aufladen könnte.
Wäre also nicht nur von Solar abhängig. Weiß auch gar nicht, ob Powerbänke das wirklich packen….nur Solar….
Zudem ist ja in Planung, mir ein kleines Womo zuzulegen.
Wenn man sich damit erstmal auskennt, ist alles nochmal extrem leichter.
Dort hätte man ja dann auch Strom. Allerdings müßte ich erstmal ins WomoLeben eingewiesen werden. Weiß nicht, wie die Dinge dort „an Bord“
so funktionieren. 
Wie macht man im Womo mit einer Batterie Strom?…Welche Batterie,…wo lädt man die…Fragen über Fragen….
Aber wenn man sich dann erstmal auskennt, ist es in Sachen Survival eine feine Sache. 
Dann bleibt nur noch die Frage, WO man mit dem Womo, wann und wie lange stehen darf. Wildes Campen ist meines Wissens in Deutschland verboten. Aber mich auf einen Campingplatz einmieten, will ich auch auf keinen Fall.

Schließlich heißt es WohnMOBIL und nicht Wohnfix.

Ich will ja unabhängig sein.
Also, da müßte man auch erstmal schauen und sich bei erfahrenen Campern durchfragen. 
Ich halte Euch auf dem Laufenden. 

By the way:
Ich teste mit meinem Kocher gerade, 400ml Wasser mit 2 Teelichtern zu erwärmen.
Mal sehen, wie lange es dauert. 

Edit:

Kochstart um 0:43 Uhr mit zwei Teelichtern.
1:38 Uhr kochendheiß, aber kocht nicht, also blubbert nicht.
2:37 Uhr hört sich nach kochen an, aber blubbert immer noch nicht.
3:00 Uhr unverändert, Versuch beendet.

Ich wollte jetzt nicht noch eine Stunde dranhängen, um zu testen, ob es dann blubbert. Ich glaube wohl nicht.
Auf jeden Fall erhält man mit 2 Teelichtern nach einiger Zeit kochendheißes Wasser.
Ich habe jetzt nicht nonstop geprüft, ab wann genau. Aber nach rund einer Stunde war das Wasser schon kochendheiß. Vielleicht war es das auch schon nach einer halben Stunde. 

Der Kocher ist jedenfalls ein Top! 
Man darf zwar keine stark säure- und salzhaltigen Speisen darin erwärmen, aber egal.
Würzen kann man auch im Nachhinein.
Wenn man allerdings Fertigfutter erwärmt, wird das nunmal auch Salz enthalten…aber egal. So genau wird es nicht kommen. 

Wohnzeit im Häuschen

Der Zeitraum zwischen den beiden Daten
Samstag 4. April 1998 (Einzug)
und
Freitag 29. Oktober 2010 (unfreiwilliger Auszug)

beträgt

4591 Tage.

Das sind 12,57808219178082 Jahre!

Oder auch 655 Wochen und 6 Tage
oder 110184 Stunden
oder 6611040 Minuten
oder 396662400 Sekunden. :antonius:

Diese Zeit endete am 29.10.2010 um 8:10 Uhr!

Nach neuen Wohnungen buddeln…

…bin grad dabei…eine interessante Wohnung rückt immer mehr in den Vordergrund.
Heute bin ich grad mal fit genug dafür, um nachher zu einer unverbindlichen Außenbesichtigung dorthin zu fahren. …wenn auch stürmisches Unwetter angesagt wurde…

Update am 03.03.2017:

Das wird wohl nichts mit dieser Wohnung. Hundi…bitte weiterbuddeln.
Hier ein wenig Stärkung für Dich:

Meine Tage sind gezählt….


…in dieser alten Wohnung…

DENN:

ich habe eine neue!!!! 

 

 

Update Ende Februar:
Oh mein Gott, war ich blöde…wegen der neuen Wohnung zu jubeln.  …ich war ja so sausaublöd. Wenn ich da schon gewußt hätte, was mich erwartet, hätte ich freiwillig, superfreiwillig die Obdachlosigkeit riskiert.

Schöner wohnen!

Und ja, es ist meine Wohnung. Mein Küchenfenster…von innen natürlich.

Und nein, ich habe keine null Grad in der Wohnung! 

Heute morgen vor 6 Jahren…

Nur für angemeldete User!

 

Wird der Alptraum Stopfbunker irgendwann enden?

Gerade die letzten Tage, in lauten Nächten, ist mir die Qual mal wieder ganz besonders bewußt geworden:

ich kann in diesen Stopfbunkern (man nennt sie auch Mehrfamilienhäuser) einfach nicht leben. Es ist zu laut, zu viele Leute und mittlerweile ist es nachts nicht nur zu laut, sondern auch zu wackelig, da die über mir jede Nacht pausenlos schleudert.

Ich hatte mein Häuschen und nur da war mein Zuhause. Ok, ganz früher war auch mal in einem Dreiparteienhaus mein Daheim. Aber das war was ganz anderes. Dort herrschte wirklich 10 Jahre lang Totenstille. Niemals eine Störung. Und es war normaler Altbau. Es liegt halt an den Leuten.
Nach Eigentümerwechsel mußte ich dieses Haus verlassen und wohnte kurzfristig in meinem ersten Stopfbunker (8 Familienhaus), aber es ging noch so…jedenfalls 4 Jahre lang, bis es nicht mehr ging und unter mir Leute einzogen, die zu laut waren. Daraufhin suchte ich neu und fand meine große Wohnliebe, mein Anbauhaus. Bis 29.Okt.2010 durfte ich dort wohnen (elf Jahre) und mußte dann auch neuen Eigentümern weichen.
Seitdem durchlebe ich einen permanenten Wohnalbtraum. Es ist fast wie -täglich grüßt das Murmeltier-. Ständig widerfährt mir dasselbe, nur immer in einem anderen Haus.
Einziehen-zu laut- kündigen- ausziehen! <—das ist so das grobe Muster.

Ich steuere seit Okt. 2010 nun das siebte Haus an. Noch ist es mir unbekannt, und es soll kein Stopfbunker mehr sein.

(Der Begriff Stopfbunker erklärt sich von selbst, oder ? Ein Haus, zugestopft mit Leuten…)

Aber es scheint nichts anderes zu geben. Anbauhäuser sind absolute Ringeltauben.
Ich weiß wirklich nicht, wo ich hinsoll. Ein Stopfbunker kommt nicht mehr in Frage, aber ein Zweifamilienhaus auch nicht. Dort hat man keine Rechte und kann jederzeit gekündigt werden.
Man riet mir, mich auf einem Campingplatz einzumieten. Aber das ist jetzt auch nicht so mein Ding. Ein Womo wäre klasse, aber nicht auf einem Campingplatz.
Eine Waldhütte wäre auch was…

Aber das sind alles nur Träumereien. Wo soll ich eine anmietbare Waldhütte in der Umgebung finden?

Naja…ich wollte die Sache halt nur mal runterjammern…

Am Ende blogge ich ja eh wieder, dass ich eine Wohnung in dem nächsten Stopfbunker bezogen habe, die schei*** ist…

Aber malen wir mal den Teufel nicht an die Wand. 

Die Hoffnung stirbt zum Schluß, und so lange hoffe ich, egal wie irreal es ist.

Die Pest – nachtaktive Mieter

In meiner derzeitigen Wohnung wohnt eine über mir, die absolut jede Nacht wach ist und durch die Bude wackelt. Wobei wackelt schon genau der richtige Begriff ist, denn das Laufen verursacht in diesem Bretterbau Erschütterungen. Dann hat diese Person sich noch angewöhnt, nachts maschinenweise Wäsche zu waschen und zu schleudern. Aber wirklich eine Maschine nach der anderen, ohne Pause…12 Stunden lang. So war es letzte Nacht. Ich habe (mal wieder) null geschlafen – absolut null.

Ich weiß schon gar nicht mehr, wie es ist, wenn eine Wohnung nicht vibriert.
Ich krieg sowas nicht in den Kopf, wie man so rücksichtslos drauf sein kann.
Aber hier im Haus sind die Mieter eine alt eingesessene Clique, da stehe ich mit Beschwerden alleine da. Habe mich trotzdem mal bei der Verwaltung beschwert. Es kann ja nicht angehen sowas.
Ich revanchiere mich zwar oft mit Lärm, aber das scheint nicht zu fruchten.

Was ich für ein Pech mit Wohnungen habe, das geht schon auf keine Kuhhaut mehr. Ständig habe ich die einzig existierende Nachteulenpartei im Haus genau über mir wohnen…oder nehmen mir…oder unter mir….

Es wird wohl so sein, dass halt immer nur die schei** Wohnungen frei werden, oder es ist halt enormes Pech.
Bei dieser Schleuderassel, die mir aktuell das Kreuz bricht, ist es verdammt schwer, an Schlaf zu kommen.
Man mag nicht glauben, wie schwer es ist, einen ruhigen Ort zum pennen zu finden. 

Aber ich gib die Hoffung nicht auf. Es bleibt einem ja auch nichts anderes…als zu hoffen, doch noch irgendwann Glück zu haben. 

Stagnation

Die letzten Wochen ist irgendwie alles zum Stillstand gekommen. Keine Ziele mehr, keine besonderen Aufgaben, Gesundheitsverschlechterung auf allen Ebenen usw….ein Abrutschen in allen Dingen.
Schlechte Wohnsituation, wenig Energie, nur selten einigermaßen fit.

Ich hampel mich nur noch so von Tag zu Tag durch, ohne eine neue Orientierung aufstellen zu können.
Ich stehe auf , beschäftige mich mit dem Kochen und gehe, wenn die Fitness dafür reicht, wandern.

Aber selbst das ist derzeit nicht jeden Tag möglich. Manchmal surfe ich auch nur den gesamten Tag , bis ich wieder schlafen gehe.

Die letzten Jahre, seit Ende 2010 lebte ich im Grunde ja nur von Umzügen, was zwar stressig aber auch abenteuerlich war.

Die jetzige Wohnung ist auch alles andere als ideal (im Moment muß ich mich hier wieder im Frieren üben ), aber für ein erneutes Umziehen fehlen mir derzeit die Gesundheit und die Energie.

Von daher kann es auch sein, dass mir die nächste Zeit die Blogthemen für öffentliche Artikel ausgehen. 

Naja, schaun mer mal. Ich wollte halt nur schonmal die Schräglage ankündigen, damit man sich nicht wundert, wenn hier demnächst eventuell nicht so viel los sein sollte. 

Und hier mein Neuankömmling mit Bäumchen!

(Full-Size bei Klick auf die Bilder)

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(Ich verstehe immer noch nicht, warum manche Bilder nach Hochladen auf das Blog leicht an Schärfe verlieren. Liegt es an der Größe??? Warscheinlich. In der Full-Size Größe sehen sie dann wieder scharf aus.)

Willkommen bei mir, liebe Kleiderkommode!

Nach langem Hickhack steht der Schrank nun endlich bei mir! (für 240 € inkl. Versand)

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Ich muß ihn noch ein wenig auswuchten, er kippelt auf meinem altbäulichen Berg- und Tallaminat…danach noch auswischen und dann können die Sachen, die man rechts im Bild sieht, in dem Schrank verstaut werden.

Verkauft! Aber vielleicht ja an mich?

Dieses Prachtstück ist schon verkauft. Aber so war es auch mit dem Apothekerschrank, der dann nicht abgeholt wurde und ich als Zweite in der Warteschlange zuschlagen konnte.

Nun geht es um dieses verkaufte Prachtstück:

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Und wieder lässt der Käufer auf sich warten, was das Abholen betrifft. Darf ich hoffen? Ich bin wieder die Zweite in der Warteschlange…

Kleiderschrank einer Frau

Genaugenommen mein Kleiderschrank:

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60 cm Breite…reicht doch, oder?

Normalerweise reicht für eine Frau ja nichtmal ein 2 m Kleiderschrank, und ich komme mit 60 cm aus. :zweifel:

Oki, die Jacken hängen an einer Türgarderobe. Es sind so 2-3 Stück.

Also mir reicht der Schrank.

Ich hatte auch mal einen 3 m Kleiderschrank, der proppevoll war, und 95 % des Schrankinhalts habe ich nie gebraucht, nie angezogen.
So soll es nicht noch einmal werden.

Bei den Umzügen habe ich erst bemerkt, dass ich im Grunde nur 5 % meines Hausrats benutze. Seitdem achte ich darauf, keinen Trash anzusammeln…

Welcome in meiner Wohnung, Apothekerschränkchen!

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Und da ist es wieder …das alte Problem…

Eben war ich zu einer Wohnungsbesichtigung.

Schon von außen war es ehr ein -Nein- als ein -Ja-.
Mir ist Ruhe in meinen 4 Wänden wichtig. Und diese Mietwohnung, die ich eben besichtigte, ist von Mietern eingekesselt. Alleine 3 Wohnungen auf einer Etage und „ich“ in der Mitte, drüber und drunter auch je 3 Parteien. Als wir in die Wohnung kamen, quasselte die Maklerin unaufhörlich. So ist es immer bei Wohnungsbesichtigungen…ich wollte allerdings die Ruhe im Haus, bzw. in der Wohnung antesten, denn ich meinte neben der Maklerin noch Mietergequassel und/ oder TV aus den Nebenwohnungen gehört zu haben. Da die Maklerin aber nicht mal 1 Minute ihre Gosche gehalten hat, war es nicht wirklich herauszubekommen…bin mir aber ziemlich sicher.
Es ist in den „Massenkapacheln“ immer so, dass man die Mieter fast 1:1 durch die Wände quatschen hört. Das ist für mich purer Horror, das geht GAR nicht. Ok, wenn man ab und zu mal einen Rums oder irgendetwas hört…ok…aber nicht den ganzen Tag Kirmes.

Von daher: man muß darauf achten, dass die Wohnung ziemlich ausgelagert ist. Es dürfen so wenig Nachbarwohnungen wie möglich an die eigene Wohnung angrenzen.
Dahingehend habe ich bei meiner Nochwohnung Glück gehabt. Endhaus EG, auf der einen Seite Außenwand, auf der anderen Seite durchgehender Flur, vorne Straße, hinten Garten und Hof. Nur drüber eine Wohnung.
Und ich finde es hier schon zu laut. An der Außenwandseite ist der Vorgarten meines Nachbarhausnachbarn, der hinten im Garten eine Hobbywerkstatt hat und auch im Vorgarten oft die Kreissägen laufen lässt…und die Frau oben ist oft nachts wach…
Also mich nervt hier schon viel, aber wenn ich das mit so einem Haus vergleiche, in dem ich eben war…oh man, dann ist es hier noch gut.

Na, das kann was werden. Ich sehe mal wieder dunkelschwarz, für mich mit meinen Empfindlichkeiten jetzt noch die passende Wohnung zu finden…*heul*

Ich richte mir hier im Blog schonmal eine Notliege ein.

 

So langsam bekomme ich Panik!

rufruf

WWWWOOOOHNUNGGG!!!! WO BIST DUUUU????

Bitte finde Dich umgehend bei Immo*scout24 oder Ebay Kleinanzeigen ein! Entferne Dich nicht weiter als 10 km im Umkreis von meiner jetzigen Wohnung. Bittääää!!!

Ich habe kaum noch Zeit. Ich muß Ende September umgezogen sein!

Am 30.09. ist hier mein letzter Tag!  :(

Ausmisten

Das Ausmisten der Wohnung ist immer wieder aufs Neue ein Elend. Ich würde schätzen, dass ich über 50% meines Hausrates niemals brauche. Trotzdem sind es Dinge, die man nicht einfach wegwirft, z.B.: Faltwäschekörbe, seltenes Besteck, volle Deoroller, die man nie nimmt, unzähliges Gedöns für die Haare…ach, allen Kram aus den Bereichen Küche und Bad…da ist es am schlimmsten.

Immer wieder krame ich alles durch, und immer wieder lege ich zum größten Teil die Dinge wieder an ihren Platz…nur manchmal haue ich dann doch schweren Herzens etwas völlig Intaktes weg.

Ich hatte einst auch unzählige Kleidungsstücke weggeworfen, die ich jetzt gerne wieder hätte.

Also mit dem Ausmisten habe ich wirklich ein Problem…und nein, ich bin kein Messie! :mrgreen:

Es handelt sich bei mir um Dinge, die wirklich nicht wegwerfenswert sind, die ich mir irgendwann kaufte und dann in der Ecke herumlagen.

Hach…naja…was nutzt das Jammern…ich tüftel mal weiter…

Zudem bin ich irgendwie kaputt wie Hund, müde, schusselig und mein Kreislauf will nicht so, wie ich wohl will.
Ständig so eine Kreislaufübelkeit, dass man meint, gleich liegt man flach…ist aber nicht…trotzdem schlimm genug, dass man sich so nicht aus dem Haus traut.

Man…alt werden ist echt kein Zuckerschlecken.

Mein Geist ist jung wie der eines Teenies und der Körper bereits am Vergammeln…

An Tagen wie heute…

…weiß ich wieder bombensicher, dass es richtig war, die aktuelle Wohnung zu kündigen.
Eben…ich wollte gerade genüßlich mein Frühstück verspeisen, meine einzigen Kohlehydrate für den Tag, da fing im selben Moment ein Bohrgedröhne an. Ok, ist normal, sind halt irgendwelche Bauarbeiten. Ich fand auch schnell die Quelle des Lärms:
bei uns unten im Keller, wo seit Langem Wasser auf dem Boden steht und man das wohl nicht in den Griff bekommt.

Allerdings wunderte ich mich, dass mein gesamtes Bad auf einmal nach Kleber riecht, obwohl kein Fenster und nichts geöffnet waren.
Da ist der Bau doch derart undicht, dass die Gerüche von den Arbeitsmaterialen im Keller durch die vermeintlich geschlossenen Wände und Böden hier in die EG-Wohnung gelangen.

Zudem ist hier eine seltsame Schallbrücke vorhanden: wenn der Nachbar im Garten in seiner Hobbywerkstatt fräst, landen diese Geräusche direkt unter meiner Holzdecke im Wohnzimmer…
Ich war mir damals immer absolut bombensicher, dass die Partei über mir die Handwerksgeräusche verursacht.

Die sanitären Anlagen sind aus den 70ern, und ein Waschbecken ist derart verkalkt, dass kein Wasser mehr aus dem Hahn fließt.

Keine der Rolladen funktioniert mehr richtig, und auch diverse Dinge bei der Elektrik geben mir arg zu denken.

Der Vermieter ist eine sehr ungemütliche Person. Das fiel mir damals schon bei Vertragsabschluß auf.

Naja, jetzt lüfte ich hier und versuche, diesen Klebergestank loszuwerden….

Ja wo bist Du denn nun?

Ich suche und suche und suche nach einer geeigneten Wohnung für mich. Wo bist Du denn, Wohnung? Du hast Dich aber gut versteckt, das muß man schon sagen…

 

Einjähriges Wohnjubiläum oder Ode an eine Wohnung!

Liebe Wohnung,

heute wohne ich auf den Tag genau seit einem Jahr in Dir!
Leider werden es nur noch maximal weitere 8 Wochen werden, bis wir uns wieder trennen müssen!

Die Zeit mit Dir war oft genial!

Auch Dein Keller war einsame Spitze! :mrgreen:

Ihr ward großartig!

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Nur mit großer Wehmut werde ich Euch verlassen. :cry:

Diesmal fällt es mir schwer

Nicht nur gesundheitstechnisch, sondern auch wegen meiner aktuellen Wohnung fällt mir diesmal der Umzug besonders schwer.
Ich muß schon sagen, dass ich jetzt nach einem Jahr Wohnen doch ziemlich an dieser großen Wohnung hänge, obwohl sie auch viele Nachteile bietet. Mit der Ruhe im Haus ist es besser geworden. Zudem habe ich einen großen Keller, und wer mich kennt, weiß, dass ich, wenn ich einen schönen Keller habe, gelegentlich gerne dort bin, auch dort zur Not mal nächtige, wenn es in der Wohnung zu laut sein sollte. Außerdem ist es eine EG-Wohnung und sie liegt ebenerdig, also nicht auf einem Hügel. Dann ist noch der Vorteil gegeben, dass sie genau mittig von allen Orten liegt, die ich über Kurz oder Lang immer wieder mal besuche.
Aber unterm Strich haben sich hier dann doch zuviele Mißstände zusammengetragen. Der Vermieter und ich sind auch nicht gerade -beste Freunde-, und ich finde, das muß schon alles irgendwie einigermaßen passen.
Ich hoffe, ich bekomme es gebacken, bis zum 1.10 meinen Auszug zu absolvieren, sonst werde ich erheblichen Ärger bekommen, denn ich habe meinen Umzug jetzt schon einmal aus gesundheitlichen Gründen verschoben und seitens der Vermietung richtig Zunder deswegen bekommen.
Drückt mir mal die Daumen…denn besser geht es mir gesundheitlich ja nicht…